Stephan Häussler

www.stephanhaeussler.de

Ausfahrten in die Fränkische Schweiz, den Rangau und den schönen Rest von Franken, Bayern, Deutschland und Europa.

Die Großglocknerfahrt im Juli 2009

In einem langen Winter des Schraubens hat der Käfer ein Austauschgetriebe und eine neue Kupplung bekommen, die Bremsen und die Auspuffanlage (Heizung) sind überholt. Der zu Weihnachten erworbene Dachgepäckträger ist montiert, Werkzeug, Ersatzteile und Reisegepäck sind verladen, wenn jetzt noch das Wetter mitspielt, kann es losgehen.

Wir verlassen Nürnberg in Richtung Weißenburg, über Eichstätt, Ingolstadt und Landshut geht es am Abend nach Wasserburg. Am nächsten Tag fahren wir weiter zum Chiemsee in Richtung Deutsche Alpenstraße. Die ersten Anstiege werden von unserem VW gut überwunden. Wir erreichen die Grenze und fahren in Richtung Zell am See.

Jetzt kommt die Großglocknerstraße immer näher, in Fusch an der Großglocknerstraße geht es durch die Mautstelle und in die ersten Kehren, und leider wird das Wetter immer schlechter.

Doch unser VW krabbelt fleißig die Steigungen der Großglocknerstraße hoch.

Im dritten Gang und mit neuen Scheibenwischerblättern, die leider jetzt mehr als nötig sind, bewältigen wir Höhenmeter um Höhenmeter und kommen den Wolken immer näher. Die neuen Heizbirnen kommen jetzt zu einem würdigen ersten Einsatz und die Frontscheibe bleibt frei.

 

Wir erreichen die Kehre 7 bei Hochmais 1916m ü.d.M.. Nach einer kurzen Pause geht es weiter, doch leider wird der Regen nicht besser, ich muss mit Licht und Scheibenwischer fahren, was die 6-Volt–Anlage des Käfers ordentlich stresst. Aber es geht stetig voran, so dass wir bald die Passhöhe erreichen.

Wir fahren bei gleichem schlechtem Wetter weiter in Richtung Karl-Volkert-Haus, das sich noch den Charme der 60er Jahre erhalten hat.

Nach einer warmen Dusche und einer ruhigen Nacht werden wir am nächsten Morgen mit einem wunderbaren Blick auf den Großglockner wach.